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Inhalt [ Ende 12. Jh. ]
19:54 Streit ? 2005-01-05
Wo steht das denn, da├? sich Graf Engelbert I. mit seinem Bruder Eberhard stritt ? Die Grafschaft wurd "br├╝derlich" geteilt bzw. vom Vatta Adolf vererbt, der dem Sohnemann Eberhard um 1162 auch noch die Burg Altena kaufte, damit die jeweiligen Erbteile einigerma├?en gleich gro├? wurden und sich die Erben nicht benachteiligt f├╝hlten. Um 1160/1168 waren Engelbert und Eberhard an den Blutb├Ądern beteiligt, die der Deutsche Orden unter den Pruzzen anrichteten. Auch der Sturz Heinrichs des L├Âwen und das kriegerische und diplomatische Drumherum sieht beide bergischen Grafen zusammen als Verb├╝ndete des K├Âlner Erzbischofs Philipp von Heinsberg; beide haben die sog. Gelnh├Ąuser Urkunde von 1180, mit der Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) den Welfen abservierte, mit unterzeichnet.

Schlie├?lich unterst├╝tzten beide den Barbarossa, bei dessen Kreuzzug Engelbert 1189 ums Leben kam.

Erzbischof von K├Âln wurde 1191 (bis 1193) der Bruder dieser beiden bergischen Grafen, Bruno III., der der Literatur nach alt und gebrechlich und anscheinend nur als "Platzhalter" f├╝r Adolf von Altena, den Sohn Eberhards, diente, der wiederum von Graf Engelberts I. Sohn Engelbert II. mehr oder minder abgel├Âst wurde. Bis zum Jahr 1225 gab es zwischen der bergischen Verwandtschaft zumindest keinen blutig ausgetragenen Konflikt.
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von R i c h a r d ******Artikel schreiben deaktiviert

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02/2002 Oliver Seyffert
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